Grauer Star: Die Implantation von modernen Linsen ermöglicht die Brillenfreiheit in der Nähe und in der Ferne.

- Eintrübung der Linse.
Der Graue Star bezeichnet die Trübung der Augenlinse: Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung Grauer Star ableitet. Bei einer Operation kann die getrübte Linse durch ein > künstliches Linsenimplantat ersetzt werden. Es kommt zu einer Abnahme der Sehschärfe und zunehmender Blendempfindlichkeit, da durch die Linsentrübung eine diffuse Brechung auftritt. Ebenfalls reduziert sich das Sehvermögen bei geringem Kontrast, sodass die Patienten die Welt ?wie durch einen Grauschleier? sehen. Gelegentlich werden auch Doppelbilder wahrgenommen, die beim Schließen des anderen Auges nicht verschwinden. Es werden um Lichtquellen Halos oder Lichthöfe beobachtet. Die Hell-Dunkel-Adaption des Auges ist verlangsamt.

- Modernes hochflexibles Linsenimplantat mit "Haltebügeln".
Moderne hochflexible Kunstlinsen stellen die Sehschärfe nach der Grauen Star Operation wieder her.
Durch das Ersetzen der eingetrübten natürlichen Linse durch eine hochflexible Kunstlinse kann die Sehschärfe wieder hergestellt werden. Moderne Linsen sind heute in der Lage, auch vorbestehende Fehlsichtigkeiten wie Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und sogar die Altersichtigkeit zu korrigieren und somit eine Brillenfreiheit zu ermöglichen.

High-Tech im Augenzentrum München: Modernste Technik für kürzeste OP-Dauer und schnelle Erholung.
Im Augenzentrum München wird die derzeit modernste Technologie bei der Operation des Grauen Stars eingesetzt: Die minimalinvasive Technik der Linsenchirurgie ist dadurch in einer reinen Tropfanästhesie (Oberflächenbetäubung des Auges durch Augentropfen) möglich. Die Operation erfolgt ambulant, ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Grauer Star: Der OP-Ablauf Ihrer Implantation von multifokalen Linsen im Augenzentrum München
Vorbereitung mit Augentropfen
Zur Vorbereitung Ihrer Augen tropfen Sie bitte 3 Tage vor der Operation 3 mal täglich entzündungshemmende Augentropfen. Am Operationstag bekommen Sie spezielle Augentropfen, die Ihre Pupille für die nächsten 3-4 Stunden erweitern.
Am OP-Tag
Heute verlieren Sie Ihre Fehlsichtigkeit: Zur Vorbereitung bekommen Sie nun Augentropfen, die die Augenoberfläche betäuben und auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel. Bei der Behandlung liegen Sie auf einer bequemen Liege. Ihr Operateur sitzt am Kopfende Ihrer Liege und erklärt Ihnen jeden einzelnen Schritt der Linsenoperation.
1. Sterile Abdeckung Ihrer Augenpartie
Ein leichtes Papiertuch deckt nun Ihre Augenpartie steril ab. Sie spüren einen Frischluftstrom unter dem Tuch. Ein sanfter Lidöffner sorgt dafür, dass Sie die Augen während der Behandlung leicht offen halten können und verhindert ein unwillkürliches Blinzeln.
2. Entfernung der eigenen Linsen
Nun wird mit einer dünnen Ultraschallsonde die Augenlinse nach und nach verflüssigt und abgesaugt. Während dieses Vorgangs können Sie ein leichtes Druckgefühl verspüren und verschiedene Lichtstärken und Farben wahrnehmen. Sie spüren jedoch zu keiner Zeit Schmerzen.
3. Einsetzen der Linse
Sie sehen das helle Licht der Mikroskoplampe über Ihrem Kopf. Sie spüren nun lediglich, dass Ihr Operateur Ihr Auge etwas hin- und herbewegt. Sobald die Linse hinter der Pupille platziert wird, spüren Sie für 2-3 Minuten wieder ein leichtes Druckgefühl. Während dieser Phase positioniert Ihr Operateur Ihre neue Linse und spült noch einmal die Linsenkapsel.
4. Gratulation - Sie haben es geschafft!
Sie bekommen jetzt einen Augenverband für eine Nacht. Ein leichtes Brennen oder Kratzgefühl während den nächsten 3-4 Stunden ist normal. Darüber hinaus erhalten Sie noch eine Tablette, die Ihren Augendruck in den nächsten Stunden etwas senkt, um die Erholung Ihrer Augen zu beschleunigen.
5. Nachsorgetermin am nächsten Tag
Am nächsten Morgen sehen Sie in der Regel schon besser. Die Sehschärfe wird in den nächsten 7 bis 10 Tagen jeden Tag etwas besser.

Fragen und Antworten zum Grauen Star und zur Linsenimplantation im Augenzentrum München
Hier finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen in unserer Beratungsprechstunde zum Thema Multifokallinsen und Linsenimplantation:
Was passiert, wenn sich meine Sehstärke nach einer Linsenimplantation mit Multifokallinsen im Laufe der Jahre ändert bzw. meine Alterssichtigkeit zunimmt?
Die natürliche Alterssichtigkeit / Altersweitsichtigkeit entsteht durch eine Alterung und Versteifung der natürlichen Augenlinse: Die körpereigene Linse verändert durch die Alterung ihre Form und ihre Flexibiltät. Damit ändert sich im Normalfall auch die Sehstärke mit zunehmenden Alter. Nach dem Austausch der natürlichen Linse durch eine Multifokallinse wird jedoch dieser Prozess der Alterung "eingefroren": Die Kunstlinse verändert ihre Stärke nicht und wirkt in allen Brennweiten auch im Laufe der Jahre konstant. Eine große Schwankung der Sehstärke (Dioptriezahl) nach einer Implantation ist daher sehr unwahrscheinlich. Wir verwenden im Augenzentrum München nur Multifokallinsen von etablierten und namhaften Herstellern (wie Carl Zeiss), die eine langfristige Stabilität der Linsen garantieren können.
Kann ich davon ausgehen, dass ich nach einer Grauer Star Opertion und Implantation von Multifokallinsen bis ins hohe Alter gut sehen kann?
Ja, natürlich vorausgesetzt, daß andere Organe des Auges im Alter gesund bleiben und nicht erkranken bzw. keine frühzeitige Alterung aufweisen. Die Erfahrung aus über 30 Jahren moderner Linsenchirugie zeigt: Die Linsenimplantation an sich bringt eine stabile Versorgung des optischen Systems des Auges bis ins hohe Alter mit sich. Um eventuell vorbestehende Erkrankungen des Auges auszuschliessen, untersuchen wir vor jeder Linsenimplantation im Augenzentrum München Ihre Augen sehr eingehend von der Hornhaut bis zur Netzhaut.
Wie lange "funktioniert" eine Multifokallinse gut im Auge? Muss sie irgendwann wieder ausgetauscht bzw. erneuert werden?
Die "Lebenszeit" der modernen Multifokallinsen wird mit ca. 90 Jahren geschätzt. Theoretisch müssten ca. 90 Jahre nach der Implantation Trübungen in der Linse zu entdecken sein. Trübungen oder andere "Verschleisserscheinungen" wurden bis jetzt bei den aktuell verwendeten Materialien weltweit noch nicht beobachtet.
Kann ich nach der Linsenimplantation wieder einen Grauen Star bekommen?
Nein, die Entwicklung eines Grauen Stars bleibt Ihnen sozusagen "erspart": Der Graue Star ist eine alterbedingte Trübung der Augenlinse. Nach dem Ersetzen Ihrer Augenlinse durch eine Multifokallinse, können Sie keinen Grauen Star mehr bekommen. Durch die natürliche Veränderung der Linsenkapsel kann sich jedoch ein sogennter "Nachstar" einstellen, die sich durch eine spezielle Laserbestrahlung innerhalb weniger Minuten wieder beheben lässt.
Aus welchem Material werden die multifokalen Linsen hergestellt?
Die Multifokallinsen werden aus biologisch kompatiblen Acrylat hergestellt. Dieses Material wird von unserem Immunsystem nicht als Fremkörper erkannt und wird daher ab der 1. Minute der Implantation als körpereigen empfunden.
Was kann ich nach der Implantation erwarten? Welche Tätigkeiten kann ich ohne Brille machen?
Internationale Studien zeigen, dass nach der Implantation von Multifokallinsen ca. 90% des Alltags ohne eine Sehhilfe mühelos gemeistert werden können. Dies deckt sich auch mit der Erfahrung unserer Patienten im Augenzentrum München.
Während Ihrer Erstuntersuchung im Augenzentrum München findet eine eingehende Besprechung und Analyse Ihrer "Sehbedürfnisse" mit Ihrem Operateur statt. Diese Informationen sind entscheidend für die Wahl des richtigen Linsentyps. Unsere Erfahrung in der Wahl des richtigen Linsentyps hilft Ihnen, ein effektives Ergebnis nach Ihrer Linsenimplantation zu bekommen.
Spüre ich eine implantierte Multifokallinse in meinem Auge?
Nein. Da die künstliche Linse am Platz Ihrer natürlichen Linse positioniert wird, werden Sie Ihre neue Linse nie spüren können. Ein Fremdkörpergefühl entsteht immer nur durch eine Reizung der Augenoberfläche, wie z.B. durch ein Sandkorn. Im Bereich der Linse dagegen gibt es im Auge keine Nerven, die ein Fremdkörpergefühl oder gar die Wahrnehmung eines Fremdkörpers melden könnten. Ihre neue Linse wird daher nicht anders empfunden, als ihre eigene natürliche Linse. Im Augenzentrum München verwenden wir die jeweils neusten Verfahren der Linsenimplantation, die eine sehr schnelle Erholung des Auges nach der Implantation ermöglichen.
Sieht man meine implantierte Multifokallinse nach einer Grauen Star Operation von Aussen? Sieht mein Auge nach der Linsenimplantation anders aus als vorher?
Nein, da Ihre neue Multifokallinse hinter der Pupille positioniert wird, ist sie von aussen nicht sichtbar. Bei genauerem Hinschauen kann lediglich eine dunklere Pupille auffallen. Da die Multifokallinsen etwas klarer als die natürlichen Linsen sind, wirkt das Auge nach einer Linsenimplantation etwas "strahlender".
Durch diese beiden Phänomene können die Augen etwas mehr "Glanz" gewinnen und etwas strahlender wirken. Der Grund für diesen neuen Glanz in Ihren Augen bleibt aber Ihr Geheimnis ;-).
Beratungsprechstunde in Deggendorf für Ihr 'Sehen ohne Brille'
Am Freitag 16. März 2012 findet von 9 - 13 und von 14 - 16 im Augenzentrum Deggendorf Dr....
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Eines der führenden Zentren für Augen- und Lidoperationen in Deutschland.
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